Aktuelles
Der neue Spielplan für die Damen und für die Herren ist da
Damen und Herren starten mit Heimspielen in die neue Saison.
Die Damen starten am 22.08.2010 um 11 Uhr in die neue Saison.
Die Aufsteigerrinnen des SVW haben dann den SV Victoria Rethem
zu Gast im Schafstallstadion.
Die Herren haben ihr erstes Saisonspiel am gleichen Tag
um 15 Uhr da geht es dann gleich mit einem richtigen
Kracher los! Gast ist dann die zweite Mannschaft vom MTV Langlingen.
Also für Spannung ist in gesorgt. Die Mannschaften freuen sich
auf euch und eure Unterstützung!
Auswärtssieg! Wohlenrode schlägt MTV Langlingen II mit 2:1
Spiele zwischen Wohlenrode und Langlingen haben immer etwas mehr
Pfeffer in sich als andere Parteien. Dieses Mal deuteten allerdings alle
Vorzeichen auf einen lauen Sommerkick hin. Die Langlinger mussten ihre
Aufstiegsambitionen bereits abhaken und Wohlenrode hatte das selbst
gesteckte Ziel bereits vor einiger Zeit schon erreicht. Darüber hinaus
brannte die Sonne gnadenlos und Langlingen hatte noch das Freitagsspiel
gegen Inter in den Knochen. Vor Anpfiff scherzten beide Teams noch
darüber, ob man nicht lieber gemeinsam Eis essen sollte.
Dermaßen locker ging es auch in die erste Halbzeit und Wohlenrode
erwischte den besseren Start. Der SVW konnte früh durch die Treffer von
Mustafa Karakas und Sebastian Bürger in Führung gehen. Noch vor der
Halbzeit gelang Langlingen, aufgrund eines Eigentores von Gilbert Klie,
der Anschluß.
Die erste Halbzeit verlief überwiegend ruhig und sachlich. Das sollte
sich in Halbzeit 2 grundlegend ändern. Langlingen kam deutlich
aggressiver aus der Kabine und ging teilweise übermotiviert in die
Zweikämpfe.
Der Schiedsrichter, der auch gerne mal das bboard liest und um die
Brisanz in den Spielen zwischen beiden Teams wusste, hatte nach eigenem
Bekunden die Absicht, dass Spiel ohne Karten über die Bühne zu bringen.
Das gelang ihm auch in der ersten Halbzeit aber im zweiten Durchgang
musste er zwei Langlinger Spieler des Feldes verweisen, nachdem diese
zum wiederholten Male ein gelbwürdiges Foul begingen. Das Spiel wurde
gewohnt hitzig aber fand mit Wohlenrode letztlich den verdienten Sieger.
Wohlenrode spielte mannschaftlich geschlosssen, wobei insbesondere die
Leistungen von Yassinne Borkowski, Senad Osmani und Mustafa Karakas
heraus stachen. Auch Kai-Uwe Herbach machte mal wieder eine sehr sichere
Figur als Interims-Torwart. Langlingen kam insgesamt kaum zu
nennenswerten Chancen. Die Wohlenroder Abwehr war schier unüberwindlich!
Yasinne Borkowski hätte seine gute Leistung in den Schlussminuten noch
krönen können aber sein Alleingang auf den Langlinger Torwart, konnte
von diesem noch abgewehrt werden. In der zweiten Halbzeit wurde dann
wieder einmal Jedem deutlich, daß Langlingen und Wohlenrode keine
Freunde werden!
Die Langlinger Spieler nach dem 0:2 durch Sebastian Bürger
Ecke für den SVW
Beppo machte in Langlingen sein erstes Saisontor
Heimspiel in Langlingen
Der Trainer durfte dann auch mal mit duschen
6:2 Heimklatsche gegen Inter 07 Celle kassiert
Das Ergebnis spricht eigentlich eine deutliche Sprache und dennoch waren die Wohlenroder Zuschauer ganz zufrieden mit der Leistung ihres Teams. Klingt paradox aber so ist Fußball manchmal.
Die designierten Aufsteiger aus Celle betraten mit gewohnter Arroganz das Sportgelände und machten sich erst mal über die Größe der Ortschaft und der Sportstätte lustig. Wenn man sich, so wie Inter, im Otto-Schade-Stadion ins gemachte Nest setzen kann, ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen, dann ist es nicht angebracht, die Leistung vieler ehrenamtlicher Vereinsmitglieder ins Lächerliche zu ziehen. Wir vom SVW sind jedenfalls stolz auf unseren Schafstall; das Rudolf-Thiele-Stadion.
Da der SVW bereits in einigen Spielen zuvor seine Erfahrungen mit den Verbalakrobaten aus Celle gemacht hat, lautete die Devise: Ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus.
So ging der SV Wohlenrode dann auch in das Spiel und sah eine äußerst effektive Inter-Mannschaft. Ehe man sich versah, klingelte es nach wenigen Minuten bereits zweimal im eigenen Kasten. Die ansonsten so sicherere SVW-Defensive sollte gegen Inter einen rabenschwarzen Tag erwischen. Obgleich Wohlenrode spielerisch auf Augenhöhe war und nur mangelnde Effizienz den verdienten Anschlusstreffer verhinderte, sorgte ein weiterer Patzer dafür, dass man mit einem 0:3 Rückstand in die Halbzeitpause gehen musste. In der Kabine herrschte zur Pause eine Mischung aus Ratlosigkeit und Verwunderung darüber, dass ausgerechnet dem Prunkstück Defensivabteilung mitunter hahnebüchene Fehler unterlaufen sind. Andererseits hielt sich die Kritik in Grenzen, denn solche Tage gibt es beim Fußball. Statt zu resignieren, lautete die Devise von Trainer Laue, trotz der sich abzuzeichnenden Niederlage, das Spiel würdevoll zu beenden. Der SVW kam auch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder sehr gut in die Partie und bereits nach wenigen Minuten schoss Yassine Borkowski aus kurzer Distanz ans Lattenkreuz und Gernot Brockelmann versenkte den zurück kommenden Ball dann sicher in den Maschen. Die Kulisse war da und von der Tribüne getragen, war es kurze Zeit später Senad Osmani, der durch viele Inter-Beine hindurch den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte. Plötzlich stand es 2:3. Der SV Wohlenrode war zurück im Spiel und das völlig verdient. Inters Offensive fand in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit gar nicht statt. Plötzlich hielt die Tribüne den Atem an, denn Mustafa Karakas köpfte den Ball wunderschön Richtung Torwinkel. Der Ball kratzte die Unterlatte und prallte von dort auf die Torlinie. Ein Interspieler konnte in allerletzter Sekunde klären. Der SVW war in dieser Phase nicht mehr nur gleichwertig sondern überlegen; doch wie aus heiterem Himmel wurde ein an und für sich harmloser Befreiungsschlag zum Verhängnis für den SVW. Ein weiterer eklatanter Abwehrfehler bescherte Inter 07 plötzlich die 4:2 Führung. Mittlerweile hatte sich ein besonderes Verhältnis zwischen Inter und der Tribüne entwickelt und so machten die Spieler keinen Hehl aus ihrer Freude. Die Emotionen zeigten sich auf beiden Seiten und ebenso frenetisch, wie die Wohlenroder Tore bejubelt wurden, so feierte auch Inter die Tore temperamentvoll und Richtung Tribüne gestikulierend. Trotz dieser Atmosphäre blieb das Spiel an sich fair und der Unparteiische musste nur selten gelb zeigen. Wohlenrode machte dann letztlich auf, um noch mal ranzukommen und Inter bestrafte dieses Vorhaben mit den Treffern fünf und sechs. Letztlich sicherlich ein zu hohes Ergebnis aber nach dem Spiel blieb vielmehr die gute Moral im Gedächtnis der Spieler und Zuschauer haften und so wurde das Ergebnis nach Abpfiff zur Nebensache.
An dieser Stelle noch ein paar Worte zu Inter:
Da gibt es ein paar ganz vernünftige Jungs in den Reihen und auch wieder solche, die das mit dem Hintern umreissen, was die Anderen aufbauen. Spuck-Attacken gegen Mädels, die auf der Tribüne sitzen, sind auch nicht die feine Art; selbst wenn man sich provoziert fühlt. Im Nachhinein war die Stimmung sehr gelöst aber Inters Moral wird sich erst dann zeigen, wenn sie nicht mehr jedes Wochenende als Sieger vom Platz gehen. Insgesamt waren Inters Spieler den Jungs vom SVW gegenüber äußerst fair. Das bleibt festzuhalten. Was alle Anwesenden allerdings nachhaltig geschockt hat, war eine Kopfnuss, die ein Interspieler, aufgrund einer Meinungsverschiedenheit im Spiel, seinem eigenen Teamkameraden gegeben hat. Inter hat solche undisziplinierten Aussetzer gar nicht nötig, denn Fußball spielen können sie und das dürfen sie demnächst auch in der 2. KK unter Beweis stellen.
Torloses Remis in Altenhagen
Der SVW reist ungern zum VFL Altenhagen II, denn zu oft trat man
anschließend den Heimweg ohne Zählbares wieder an.
Mit verletzungs- und berufsbedingten Personalsorgen aber der
Gewissheit im Rücken, dass der Klassenerhalt bereits in trockenen
Tüchern ist, konnten die Spieler des SVW das Spiel eigentlich relativ
gelassen angehen.
Wäre da nicht ein Gegner, der versuchen würde, seine Minimalchancen auf
den Nichtabstieg zu wahren.
Da auf beiden Seiten kein Treffer fiel, kann der Spielverlauf in
knappen Worten formuliert werden:
Altenhagen suchte sein Heil mit langen Bällen auf die zwei schnellen
Sturmspitzen und Wohlenrode versuchte es mit spielerischen Mitteln, was
aber immer wieder an den Platzverhältnissen, dem eigenen Unvermögen und
dem Kampfeswillen der VFLer scheiterte.
Letztlich war es ein engagiertes und kampfbetontes Spiel, in dem die
Abwehrreihen die Chancen auf beiden Seiten im Keim erstickten und die
torlose Punkteteilung somit am Ende in Ordnung geht.
Einzig nennenswert ist ein Fernschuss von Altenhagen, der die Latte
traf und ein Alleingang von Stefan Geißler, der mit einem Zusammenprall
mit dem gegnerischen Torwart endete und von Einigen als Strafstoßwürdig
gesehen wurde.
Positiv ist festzuhalten, dass die Wohlenroder Behelfsabwehr, um die
Routiniers Carsten Schatz und Stephan Schmidt, ihre Sache mehr als
ordentlich machte.
Die Null steht!
Sorgenkind war wieder einmal die Offensivabteilung. Das Team hofft auf
einen Schub durch Yassine Borkowski, dessen Sperre diese Woche
ausläuft.
Saisonziel vorzeitig erreicht! 3:0 Erfolg über Garßen II sichert den
Klassenerhalt
Nachdem Thorben Meyer und Marco Strohm den Wechsel zu unserem
befreundeten Verein SG Eldingen bekannt gaben, schien es fast so, als
wollten die restlichen Spieler ihre Solidarität mit dem SVW bezeugen und
so konnte Michael Laue 18 Spieler im Schafstall begrüßen. Dabei fehlten
noch Markus Wurm (Schützenfest), Yasinne Borkowski (gesperrt) sowie die
verletzten Christopher Denecke und Alexander Schliewe.
Die Vorzeichen waren klar. Mit einem Sieg über Garßen II konnte man den
Klassenerhalt feiern.
Aufgrund der Tatsache, dass die Hälfte aller Mannschaften die 3.
Kreisklasse Süd verlassen müssen, war dies das angestrebte Saisonziel.
Etliche Spieler wohnten bereits dem entscheidenden Spiel der Damen
gegen den SC Wietzenbruch bei. An dieser Stelle unseren
allerherzlichsten Glückwunsch zum Aufstieg! Durch die Damen inspiriert
und mit der Blamage gegen Altencelle vor Augen, wollte man gegen Garßen
II alles richtig machen und so begann der SVW das Spiel ganz munter.
Dabei konnte Michael Laue sogar den normalerweise gesetzten Stürmer
Senad Osmani schonen, damit dieser sich mal richtig auskurieren konnte.
Die selbsternannten Aufsteiger vom SV Garßen II spielten einen
ansehnlichen Fußball, doch Mitte der 1. Halbzeit war es wieder einmal
Mustafa Karakas, der nach guter Flanke von Hysen Fetahi mit einem
wunderschönen Kopfballtreffer erfolgreich war. Eine Augenweide für die
Tribüne. Danach schraubte der SVW allerdings zwei Gänge zurück und so
war es die hervorragend gestaffelte Wohlenroder Abwehr, die die Garßener
Ausgleichsbemühungen immer wieder zunichte machte. Mit dem Halbzeitpfiff
liess ein Garßener Spieler verlautbaren „Wir verlieren hier heute
nicht!“ aber er sollte sich eines Besseren belehren lassen. Garßen
drängte auch in der 2. Halbzeit fortwährend auf den Ausgleich aber
ohne Erfolg. Der letzte Mann der Garßener schob sich ins offensive
Mittelfeld und so konnte Kai-Uwe Herbach einen Konter nutzen, um auf 2:0
zu erhöhen.
Nun war der Garßener Mut gebrochen und Wohlenrode kam zu weiteren
Chancen. Die beste davon hatte Hysen Fetahi, der alleine auf den
Garßener Schlussmann lief, um ihm letztlich in die Arme zu schiessen.
Wenig später machte es der frisch eingewechselte Tobias Kohlmann dann
besser und schoß eiskalt am Torhüter vorbei in die Maschen. Die Tribüne
war außer sich vor Freude und so lies es sich der Trainer nicht nehmen,
den Torschützen gleich wieder auszuwechseln, um ihn mit Standing
Ovations feiern zu lassen.
Der gute Unparteiische Frank Hess hatte an diesem Tag ein leichtes
Spiel, da beide Mannschaften äußerst fair agierten. Lediglich eine gelbe
Karte musste er, wegen eines Formfehlers des SV Garßen beim wechseln, zücken.
Nach dem Schlusspfiff waren alle Wohlenroder erschöpft aber zufrieden
und konnten sich den Feierlichkeiten widmen.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Carsten Schatz, Bernd Lutz, Gernot Brockelmann, Mike Niebuhr, Jan Meinecke, Kai Herbach, Mustafa Karakas, Hysen Fetahi, Sebastian Bürger, Tobias Kohlmann, Stefan Geißler, Sebastian Kopmann, Hansi Ehlers, Charistian Ehlers
Kämpfende Wohlenroder unterliegen dem SV Nienhagen III
knapp mit 0:1
Keinen geringeren als den Tabellenführer aus Nienhagen konnte
Wohlenrode am 24. Spieltag im Schafstall begrüßen.
Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter plagten den SVW große
Personalsorgen.
Die Hypothek aus dem Spiel gegen Eschede wog noch schwer. Neben dem
verletzten Torwart Christopher Denecke und dem rotgesperrten Yassine
Borkowski klagten auch Mustafa Karakas und Gernot Brockelmann noch über
Schmerzen, die aus dem Spiel gegen die Rumpelkicker aus Eschede
resultierten.
Co-Kapitän Jan-Hendrik Meinicke erwies seiner Mannschaft
einen Bärendienst, in dem er kurz vor Spielbeginn absagte.
Darüber hinaus war ausgerechnet auch noch Stephan Schmidt zu einer
Silberhochzeit geladen, so dass letztlich mit Kai-Uwe Herbach ein
Mittelfeldspieler ins Tor musste.
Entsprechend musste Michael Laue zahlreiche Umstellungen vornehmen und
appellierte an den Einsatzwillen seiner Schützlinge. Dies zeigte
anscheinend Wirkung und unter der Führung von Kapitän Mike Niebuhr
bewies die Mannschaft des SVW eine tolle Moral. Nienhagen zeigte sich
spielerisch überlegen aber Wohlenrode präsentierte sich als Einheit und
hielt dagegen. Da Gernot Brockelmann bei jedem Schritt Schmerzen
verspürte, gelang es ihm nicht, aus der zentralen Position heraus die
gewohnten Akzente zu setzen, so dass sich der SVW maßgeblich über den
Kampf definierte und ein 0:0 in die Halbzeit rettete. Nienhagen
versuchte beständig, sich Tormöglichkeiten zu erspielen - aber wenn sie
sich nicht in den Wohlenroder Abwehrreihen verhingen, dann war ein
blendend aufgelegter Kai-Uwe Herbach zur Stelle und klärte brillant.
Kurz nach Wiederanpfiff zwang seine Verletzung Gernot Brockelmann zur
Aufgabe aber selbst das änderte nichts an der guten Einstellung, die
sich wie ein roter Faden durch das gesamte Team zog.
Wohlenrode selbst kam sogar zu guten Einschußmöglichkeiten, wobei Senad
Osmani in der 69. Minute zum Matchwinner hätte avancieren können, doch
ein Nienhagener Fuß konnte ein nahezu sicher geglaubtes Tor im letzten
Moment noch verhindern.
Fast im Gegenzug erzielte Nienhagen dann in der 71. Minute den
Siegtreffer.
Obwohl etliche Fans an diesem Tag der bereits erwähnten Silberhochzeit
beiwohnten, waren die anwesenden Zuschauer mit der Leistung ihres Teams
zufrieden und spendeten nach Abpfiff herzlichen Applaus für die gezeigte
Leistung.
Passend dazu einige Stimmen zum Spiel:
SVN-Trainer Carsten Wisch: „Ich habe durchaus Respekt vor der
Mannschaft des SV Wohlenrode aber weitaus mehr Respekt habe ich vor der
Tribüne.“
Gunter Kramer: „Die Jungs haben sich den Fans heute als verschworene
Einheit präsentiert.“
Michael Laue: „Ich bin sehr stolz darauf, was meinen Mannschaft heute
geleistet hat.“
Marco Jesse: „Jeder hat so seine Qualitäten!“
SVW gewinnt 7:0
Abermals einen hohen Preis für Kantersieg gegen TUS Eschede II gezahlt
In der Winterpause konnte sich Eschede personell gut verstärken und die
jüngsten Ergebnisse der 1. Herren sprechen für sich. Erstmals sollte
auch die 2. Herren von diesem Zuwachs profitieren. Mit einigen Spielern
aus dem Kader der Ersten ging man in das Heimspiel gegen den SV
Wohlenrode. Eschede ließ bereits im Vorfeld verlautbaren, den ersten
Dreier der Saison verbuchen zu wollen. Obgleich personell gut besetzt,
agierte Eschede gewohnt spielschwach und Mustafa Karakas traf, nach
schöner Vorarbeit von Senad Osmani, bereits in der 4. Minute zum 1:0.
In der 11. Minute war es dann Osmani selbst, der sich als Zweiter in die
Reihe der Torschützen eintragen durfte. Über links war es immer wieder
der junge Yassine Borkowski, der die Escheder Spieler mittels seiner
technischen Raffinessen umtanzte; bis dann einem Escheder Spieler
anscheinend der Kragen platzte und dieser Yasinne hinterrücks umsäbelte.
Auf Wohlenroder Seite ein Deja-Vu-Erlebnis; denn bereits im Hinspiel
wurde Jan-Hendrik Meinecke, auf der linken Mittelfeldposition spielend,
ähnlich brutal gefoult, nachdem er einen Escheder Spieler drei Mal in
Folge düpierte. Die Folgen waren seinerzeit eine schwere Knieverletzung
und ein halbjährige Zwangspause. Glücklicherweise verletzte sich Yassine
nicht aber unglücklicherweise machte er eine Fußbewegung, die ohne
Zweifel als Nachtreten zu deuten war. Folglich spielte der SVW, nach der
berechtigten roten Karte, in Unterzahl und blieb dennoch bis zum Schluß
optisch überlegen. Für Trainer Michael Laue bot sich die Gelegenheit,
allen Spielern ausreichend Spielpraxis zu vermitteln und auf den
einzelnen Positionen zu experimentieren. Eschede reagierte lediglich und
kam nur zweimal in Tornähe. Einzig durch ihren häufig grenzwertigen
Körpereinsatz setzte das Escheder Team Akzente.
Die weitere Torfolge liest sich wie folgt:
0:3 Gernot Brockelmann (42.Min)
0:4 Kai Herbach (50.Min)
0:5 Mustafa Karakas (58.Min)
0:6 Marco Strohm (62.Min)
0:7 Carsten Schatz (90.Min)
Nichtsdestotrotz hätte das Ergebnis auch noch durchaus deutlicher
ausfallen können.
Nach dem Spiel kam dann leider noch ein bitterer Wermutstropfen dazu.
Christopher Denecke, der in seinem Kasten, bis auf einen gehalten Ball
und einen Zweikampf am Boden, nahezu arbeitslos blieb, klagte nach
Abpfiff über starke Fußschmerzen. Nach ersten Aussagen handelt es sich
wohl um einen Mittelfußbruch. Wir wünschen unserem, seit etlichen
Spielminuten unüberwindbaren Torhüter, auf diesem Wege, alles Gute.
Nun wird einmal mehr Stephan Schmidt in den Fokus rücken. Stephan war
bereits in den ersten Spielen dieser Saison die Nummer 1 im Kasten der
Wohlenroder und überzeugt in seinen zwischenzeitlichen Einsätzen immer
wieder mit bestechender Routine und hervorragenden Leistungen.
Am kommenden Spieltag kommt mit Nienhagen III der Tabellenführer in den
Schafstall. Keine leichte Aufgabe!
Drei wichtige Auswärtspunkte im Kampf um den Klassenerhalt aus Großmoor mitgenommen
SVW-Trainer Michael Laue warnte bereits seit Tagen, dass das
Auswärtsspiel gegen die zweite Herren des SV Großmoor alles andere
als ein Spaziergang werden würde. Entsprechend war die ersatzgeschwächte
Mannschaft des SV Wohlenrode auf einen unbequemen Gegner vorbereitet.
Neben dem frisch operierten Mario Wiegmann, musste das Team aus
Wohlenrode an diesem Tag auch noch auf dessen Schwiegersohn Kai-Uwe
Herbach verzichten. Darüber hinaus fehlten verletzungsbedingt Christian
Ehlers, sowie Sebastian Kopmann. Die Stürmer Marco Strohm und Stefan
Geißler hatten familiäre Verpflichtungen. Ehrenspielführer Marco
Jesse wohnte dem Spiel nur als Zuschauer bei und der anwesende Tobias
Kohlmann klagte über einen grippalen Infekt. Die zweite Nr. 1 Stephan
Schmidt genoss das Frühlingswetter und hoffte, daß auch die erste Nr. 1
Christopher Denecke einen ruhigen Tag haben würde.
Für Kai-Uwe Herbach übernahm Neuzugang Yassine Borkowski die rechte
Mittelfeldposition und Hansi Ehlers vertrat seinen Neffen Christian in
der Abwehr. Aus disziplinarischen Maßnahmen gab Michael Laue dem sehr
trainingsfleißigen Sebastian Bürger den Vorzug vor Hysen Fetahi in der
Startelf.
Auf der Bank nahmen der zuletzt in aufsteigender Form spielende Markus
Wurm sowie Hysen Fetahi Platz.
Trotz der zahlreichen Umstellungen zeigte sich Wohlenrode von Beginn an
engagiert und markierte bereits in der 2. Minute einen Treffer. Yassine
Borkwoski zog scharf ab und Sebastian Bürger war nach der Torwartabwehr
zur Stelle, um den Ball einzuschieben. Zur Verwunderung aller
Beteiligten entschied der Unparteiische auf Abseitsstellung.
Wohlenrode ließ sich von dieser äußerst zweifelhaften Entscheidung
nicht abschrecken und erspielte sich im Laufe der nächsten Minuten
weitere Möglichkeiten. Allesamt allerdings nicht zwingend genug.
Großmoor selbst agierte sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld
sehr energisch, kam aber insgesamt nur zu einer nennenswerten Chance in
der ersten Halbzeit. Der Pfosten bewahrte den SVW vor einem Rückstand.
In der 19. Spielminute konnte Mustafa Karakas dann nach einem Freistoß
endlich zur verdienten 1:0 Führung einköpfen. Mit diesem Zwischenstand
ging es in die Pause.
Zusehends zollten die Spieler den ungewohnten Temperaturen Tribut und
dennoch blieb das Spiel über alle Strecken eine kampfbetonte Partie, in
der sich beide Teams nur wenig schenkten.
Auf Großmoorer Seite wurde versucht, den Kräfteverschleiß durch
häufiges Wechseln zu kompensieren, während die Wohlenroder Spieler
sprichwörtlich die Zähne zusammenbeißen mussten. Aufgrund mangelnden
Personals musste jeder Einzelne bis an sein persönliches Limit gehen.
Die Erlösung schien nahe, als Yassine Borkowski in der 66. Minute, nach
einem abgewehrten Freistoß von Hysen Fetahi, den Ball in die Maschen
köpfte. Allerdings entschied der Schiedsrichter abermals auf Abseits.
Ein weiterer Entscheid, den nicht alle Anwesende mit dem Unparteiischen
teilten.
Glücklicherweise erklärte sich Tobias Kohlmann dann 15 Minuten vor Ende
doch noch zur Einwechslung bereit, um den Kräfteverschleiß seiner
Teamkollegen zu kompensieren. Es dauerte dann noch bis zur 86. Minute,
ehe Hysen Fetahi der erlösende Treffer zum 2:0 gelang.
Großmoor selbst erspielte sich in der zweiten Halbzeit keine
nennenswerte Chance mehr aber blieb bis zur letzten Minute kampfstark
und unbequem.
Erwähnenswert ist noch, dass der 43-jährige Hansi Ehlers seinen
verletzten Neffen Christian Ehlers 90 Minuten lang würdig vertreten hat
und die Abwehr über alle Strecken des Spiels einen stabilen Eindruck
hinterlassen hat. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Auswärtssieg
tatsächlich kein Spaziergang war und der SVW dennoch, zum ersten mal
seit vielen Jahren, und Dank des geschlossenen mannschaftlichen
Einsatzwillens drei verdiente Punkte aus Großmoor mitnehmen konnte.
Der SVW befindet sich nunmehr, mit einigem Abstand zum Spitzentrio, auf
dem vierten Tabellenplatz.
Torfolge:
0 : 1 Mustafa Karakas (19min)
0 : 2 Hysen Fetahi (86min)
Für den SVW spielten:
Christopher Denecke, Carsten Schatz, Bernd Lutz, Hans-Jürgen Ehlers, Mike Niebuhr, Gernot Brockelmann, Jan Meinecke, Mustafa Karakas, Yassime Bonkowski, Senad Osmani, Sebastian Bürger, Hysen Fetahi, Markus Wurm, Tobias Kohlmann
Herren gewinnen 1:0 gegen TUS Eicklingen III
Am letzten Sonntag hatte der SVW die dritte Mannschaft von TUS Eicklingen zu Gast. Gegen Eicklingen musste mann unbedingt drei Punkte hohlen um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auszubauen! Eicklingen war ein direkter Konkurent. Die Eicklinger stehen auf Platz 9. Das ist der erste Abstiegsplatz. Bei einem Sieg der Eicklinger würden sie bis auf fünf Punkte an den SVW ran kommen. Und auf den SVW warten in den Nächsten Wochen Gegner wie der SV Großmoor II, Tabellenführer SV Nienhagen III und und und. Also waren drei Punkte Pflicht um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der SVW musste wieder auf Spielmacher Gernot Brockelmann und den langzeit verletzten Mario Wiegmann verziechten. Dazu kam noch der kurzfristige Ausfall von Stürmer Hysen Fetahi. So jetzt aber zum Spiel. Die Wohlenroder fingen gut an und erspielten sich in den ersten 10 Minuten ein Paar gute Chancen. Leider war es das dann auch schon. Jetzt wurde das Spiel von Minute zu Minute schlechter. Beide Mannschaften versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Die aber von den beiden Hintermannschaften geklärt wurden. So ging is auch mit 0:0 in die Pause. Jetzt versuchte der SVW das Spiel zu machen. Das gelang auch bis zum Strafraum der Eicklinger. Ab da zeigte sich wieder die alte Abschlussschwäche des SVW. In der 55min brachte Trainer Michael Laue dann mit Marco Jesse einen erfahrenen Stürmer. Marco brachte auch gleich neuen Schwung ins Spiel, er brachte den Ball immer wieder gefährlich vor das Eicklinger Tor. Aber allen Chancen blieben weiter ungenutzt. Dann in der 83min Freistoß aus ca 22m für den SVW. Marco Jesse nahm sich entschlossen den Ball. Dann ein Super Freistoß den der Eicklinger Torhüter nicht unter Kontrolle bringen konnte. Neuzugang Yassin Borkowski zum erlösenden 1:0 abstauben.
Jetzt machte die Abwehr um Liboro Carsten Schatz hinten dicht! Der SVW versuchte die knappe Führung über die Zeit zu retten. Plöltzlich war ein Eicklinger Stürmer frei vor dem Wohlenroder Tor aber zum Glück konnte er seiner Chance nicht nutzen und so blieb es beim 1:0 für den SVW. Jetzt hat man 11 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und man kann die nächsten Wochen in Ruhe angehen.
Wohlenrode kämpft sich durch Ahnsbecker Abwehrbollwerk und gewinnt mit 3:0
Am Osterwochenende stand als erster Nachholtermin das Punktspiel gegen
die zweite Mannschaft des MTV Alrebekesa Ahnsbeck auf dem Programm.
Entgegen erster Erwartungen, reiste Ahnsbeck äußerst schwach besetzt
nach Wohlenrode und stand von der ersten Minute an tief in der eigenen
Hälfte.
Somit übernahm der SVW die Spielgestaltung und suchte nach Mitteln und
Wegen, die gestaffelten Abwehrreihen der Ahnsbecker zu durchbrechen.
Dieses Vorhaben gestaltete sich erfahrungsgemäß schwierig und so
dauerte es bis zur Mitte der ersten Halbzeit, ehe Senad Osmani, nach
einem abgewehrten Freistoss von Mario Wiegmann, zum 1:0 abstauben
konnte.
Selbst nach dem Rückstand schwor man sich auf Ahnsbecker Seite gut
hörbar darauf ein, nicht von der äußerst defensiven Taktik
abzuweichen.
So gelang erst kurz vor dem Pausenpfiff der Treffer zur 2:0 Führung
durch Hysen Fetahi, nach Vorlage von Gernot Brockelmann.
Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern das gewohnte Bild.
Ahnsbeck versuchte sich zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit noch mit
zwei Distanzschüssen, um sich anschließend allerdings wieder komplett
einzuigeln.
Den letzten Treffer an diesem Tag erzielte dann Gernot Brockelmann per
Strafstoss.
Fazit: Ahnsbeck war mit dem schmeichelhaften Ergebnis zufrieden und die
Spieler des SVW freuten sich über drei hochverdiente Punte.
Einzig die Zuschauer sahen einen äußerst spannungsarmen Kick, bei
immerhin frühlingshaften Temperaturen.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Bernd Lutz, Carsten Schatz, Charistian Ehlers, Mustafa Karakas, Mike Niebuhr, Mario Wiegmann, Gernot Brockelmann, Kai Herbach, Hysen Fetahi, Senad Osmani, Markus Wurm, Sebastian Kopmann, Tobias Kohlmann, Sebatisn Bürger
Torfolge:
1 : 0 Senad Osmani
2 : 0 Hysen Fetahi
3 : 0 Gernot Brockelmann
Herren verlieren in Hohne mit 1:2
Am Ostermontag musste die Herrenmannschaft des SVW in Hohne antreten. Durch die Osterfeiertage musste man ersatzgeschwächt zum Derby reisen. Spielmacher Gernot Brockelmann, Capitan Mike Niebuhr, Torwart Christopher Denecke und Mario Wiegmann mussten ersetzt werden. Die Mannschaft fing auch sehr gut an, sie setzten die Hohner Abwehr gut unter druck. In der 16min konnte Hysen Fetahi durch eine schöne Vorlage von Kai Herbach den Ball im Hohner Tor unterbringen. Der SVW machte nach der Führung weiter Druck aber eine Großchance von Jan Meinecke wurde vom Torhüter der Hohner zu nichte gemacht. In der 25min nutzten die Hohner dann einen Abwehrfehler zum 1:1. Mit dem Ergebniss ging es dann auch in die Pause. In Hälfte zwei war der SVW von der ersten Minute an wieder Spielbestimmend. Senad Osmani konnte eine 100% Chance nicht zur Führung nutzen. Weitere Chancen wurden fahlässig vergeben. So langsam kamen dann die Hohner immer besser ins Spiel und erspielten sich die ein oder andere Chance die aber auch ungenutzt blieben. In der 62min dann wieder ein dummer Fehler in der Abwehr des SVW der dann in einem Freistoss für Hohne endete. Der Hohner Schütze versengte den Ball dann zu 2:1 für Hohne. Jetzt wurde das Spiel zu einem offenem Schlagabtausch. 10min vor Schluss hatte dann Mustafa Karakas die Chance zum 2:2. Mustafa war frei durch und hatte nur noch den Hohner Keeper vor sich, aber Musti sein Heber ging rechts am Tor vorbei. Das zur Chancenauswertung. Am Ende war es die erste Plichtspielniederlage im Jahr 2010. Wer so viele Chancen nicht nutzt muss sich dann nicht wundern wenn er ohne Punkte da steht. Am 11.04 geht es um 15 Uhr weiter, der SVW hat dann die III.Herren von TuS Eicklingen zu Gast.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Bernd Lutz, Carsten Schatz, Charistian Ehlers, Senad Osmani, Marco Jesse, Jan Meinecke, Hysen Fetahi, Mustafa Karakas, Kai Herbach, Markus Wurm, Tobias Kohlmann, Danny Schulz
Torfolge:
0 : 1 Hysen Fethai (16min)
1 : 1 (25min)
2 : 1 (62min)
Die drei von der Tankstelle
Neuzugänge:
| Vorname | Name | Alter Verein |
| Alexander | Schliewe | FC Lachendorf |
| Tobias | Kohlmann | VfL Altenhagen |
| Danny-Christian | Schulz | FC Lachendorf |
| Yassime | Borkowsk | SG Eldingen |