Aktuelles
Dartturnier
2012
11.02.12
ab
18 Uhr
im Sportheim
1.Kickerturnier beim SVW
Ja, Ihr hab Euch nicht verlesen!
Am 30. Dezember 2011 fand das erste
Kickerturnier bei uns statt.
Der SV Wohlenrode ist halt ein Verein, wo
man immer wieder etwas Neues und etwas Anderes findet.
Es war eine schöne Idee und sie musste nur noch umgesetzt werden.
So wurden 3 Kickertische organisiert und unser Schillo machte sich wieder daran ein neues Turnierprogramm für das Turnier zu schreiben.
Hier erstmal ein Dankeschön an die Tischbesitzer und an unseren Programmierer.
Es wurde das letzte Highlight für das Jahr 2011 auf unserem Sportplatz.
Beim ersten Mal weiß man ja bekanntlich nicht, was auf einen zukommt und wie es läuft, aber wir waren gut vorbereitet.
Um 18:15Uhr starten wir mit 20 Teilnehmern das Turnier und der Kampf um die Tore und Punkte konnte beginnen.
In jeder Runde wurden die Spielpaarungen und Gegner per PC neu zu gelost, bei einer Spielzeit von 10 min.
Jeder Spieler zeigte was er kann und so sahen wir schöne Spiele mit Kampfgeist und dem Ergeiz zum Sieg. Es wurde gelacht und alle verbrachten einen gelungenen Abend im Sportheim.
Hungern und Dursten musste auch keiner, denn Gisela hat uns mit Stärkungen und Schnacks versorgt.
In der 9 Runde gab es nun die letzte Möglichkeit noch Punkte für die Platzierung einzufahren und danach stand nun unser Sieger fest.
Wir gratulieren:
1.Platz: Markus Kalle (Hohne)
27 Punkte Tor Diff. +144
2.Platz: Ralf Simon (Ziegelei)
24 Punkte / Tor Diff. +50
3.Platz: Sven Ludwig (Wohlenrode)
21 Punkte / Tor Diff. +15
Als Trostpflaster erhielt der letzte Platz noch ein Partyfass Wittinger.
So endete das 1. Kickerturnier des SV Wohlenrode um ca.22:30 Uhr.
Doch viele hatten nicht genug bekommen und es wurden noch einige Partien gespielt.
Bis zum nächsten Event beim
SV Wohlenrode.
Sven Ludwig
Einen guten Start in die das
neue Jahr!
Auch zum Ende des Jahres fand wieder unser jährliches Jahresabschlussturnier in der Eldinger Sporthalle statt.
Hierzu trafen uns mit den anderen Freizeitvolleyballern: TuS Hohne,
VFL Ummern und TuS Lachendorf.
Es sollte am Nikolaus wieder ein schöner Abend werden und für einen kleinen Imbiss wurde auch gesorgt.
Alle gaben wieder 100% und so sahen wir wieder schöne Spielzüge und Sätze zwischen den Mannschaften.
Nach einer spannenden Hin- und Rückrunde konnte sich wieder nur eine Mannschaft durchsetzen. Na wer kann es sich denken!?
TuS Hohne
Ja, ja was will man nur gegen diese eingespielten Kerle machen?
Doch hatten wir alle wieder einen schöne Abend im sinne des Sports und das ist ja wohl das wichtigste.
So endete nun das Jahr 2011 für uns, doch wir freuen uns auf die kommende Saison 2012.
Jeder der Lust und Zeit hat ist bei uns gerne gesehen.
Bis bald
Sven Ludwig
SV Garssen II vs. SV Wohlenrode 3:1
Bei sommerlichen Temperaturen trat Wohlenrode beim Tabellenführer aus Garssen an und kehrte, wie zu Erwarten war, ohne Punkte wieder heim. Zu Beginn des Spiels übernahm
der SVW das Kommando und versuchte, auf dem kleinen Spielfeld zu Torchancen zu gelangen. Dieses Unterfangen wurde durch Garssens Abwehr erfolgreich vereitelt und anschließend wurden die eroberten
Bälle lang nach vorne gedroschen. So ging das Spielchen über mehrere Minuten, bis es dann zum ersten Garssener Erfolg führte. Ein Garssener Stürmer stand ein paar Meter im Abseits und nutzte diesen
Vorteil, um völlig unbedrängt abzuschließen. Unverständlicherweise blieb der Pfiff aus und so bot sich weiterhin das gewohnte Bild. Garssen bolzte den Ball nach vorne und hatte wiederholt Glück beim
Abschluß. Halbzeitstand 2:0. In Hälfte Zwei drängte der SVW auf das Garssener Tor aber zwei, von Mustafa Karakas brillant vorgelegte, hochkarätige Chancen wurden von Hysen Fetahi und Yassine
Borkowski fahrlässig vergeben. Garssen selbst kam kaum gefährlich vor das Wohlenroder Gehäuse. Allerdings zeigte der SVW eklatante Schwächen im Paßspiel und die Zuschauer sahen insgesamt ein wirklich
grausames Gekicke. 5 Minuten vor Schluss stellte Michael Laue auf drei Sturmspitzen um und nach Vorarbeit von Gernot Brockelmann erzielte Mustafa Karakas den Anschlusstreffer. Unglücklicherweise
kassierte der SVW in der Schlussminute noch einen Konter und dieser führte zum 3:1 Endstand. Auch hier roch die Situation stark abseitsverdächtig.
Fazit: Gegen den Tabellenführer war durchaus mehr drin gewesen aber einige Spieler vom SVW erwischten einen rabenschwarzen Tag und es missglückte Vieles, was eine Woche
zuvor noch klappte. Garssen spielte englisch rustikal aber war höchst effizient in der Torausbeute.
Herren gewinnen 3:2
gegen SV Hambühren II
Jesse erzielt den 3:2 Siegtreffer gegen Hambühren II
Nach der Pflicht sollte die Kür folgen. Ohne Abstiegssorgen wollte der SVW befreit gegen Hambühren II aufspielen; doch nach einigen misslungenen Wohlenroder Pirouetten waren es die
Hambührener, die mit einem doppelten Rittberger in Führung gingen. Nach 25 Minuten lag der SVW 0:2 im Hintertreffen. Torwart-Routinier Schmidt war machtlos bei den Treffern. Die SVW-Feldspieler
befanden sich im kollektiven Tiefschlaf und wurden anschließend erst richtig wach. Insbesondere Mustafa Karakas und der junge Yassine Borkowski erwischten einen glänzenden Tag und mit wunderschönen
Kombinationen zauberten die beiden noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich. Nach Traumvorlage von Karakas schloss Borkowski jeweils ebenso traumhaft ab. Halbzeitstand 2:2. Nun wollte Wohlenrode
mehr. Das Spiel macht der SVW aber Hambühren erarbeitete sich durch Konter zahlreiche hochkarätige Chancen, die allerdings fahrlässig vergeben wurden. Auf der anderen Seite zeigte auch der SVW
altbekannte Schwächen im Abschluss und so vergingen die Minuten ohne das etwas zählbares dabei heraus sprang, Schiedsrichter Wilhelm Rumpel hatte das Spiel zu jeder Zeit gut im Griff. Entsprechend
blieb das Spiel sehr fair und kein Foul ging über das normale Maß hinaus. Als sich Alle schon mit einem Unentschieden zufrieden geben wollten, kam der große Moment des Marco „Marajesse“ Jesse. Wieder
einmal war es Mustafa Karakas, der die Vorarbeit leistete, indem er den Torwart von Hambühren im Strafraum austanzte und den Ball mustergültig auf den frei stehenden Marco Jesse passte. Dieser hatte
keine Mühe, das Spielgerät aus zwei Metern in das leere Tor zu befördern. Wenige Minuten später erfolgte der Abpfiff! Anschließend gab es noch eine ausgelassene Feier in der SVW-Kabine; mit
Bierdusche und allem Drum und Dran. Nebenbei stellte man mittels iphone dann auch noch fest, dass man 2 Tabellenplätze gut gemacht hat und auch die Anmeldungen für die Mannschaftsfahrt schossen noch
einmal in die Höhe, so dass eine Rekordteilnahme von ca. 20 Teilnehmern gesichert ist! Der Spaß hält beim SVW weiter Einzug!
Torfolge:
0:1 Hambühren (2min)
0:2 Hambühren (25min)
1:2 Yassine Borkowski (28min)
2:2 Yassine Borkowski (36min)
3:2 Marco Jesse (85min)
TS Wienhausen II vs. SV Wohlenrode 1:1
Gegen den TS Wienhausen wollte der SVW den Abstieg rechnerisch unmöglich machen und so gab Trainer Michael Laue als Ziel drei Auswärtspunkte an. Allerdings sah der SV
Wohlenrode in Wienhausen noch nie gut aus und so waren es zuerst die Klosterkicker, die sich mit Fernschüssen die ersten Torchancen erarbeiteten. Als einzige SVW-Sturmspitze agierte an diesem Tag
Hysen Fetahi und dennoch sorgte diese defensive Aufstellung nicht für die gewünschte Stabilität im Mittelfeld. Vielmehr fühlte Wienhausen sich dazu eingeladen, mit zwei Stürmern und einem äußerst
offensiven Spielmacher, der quasi als hängende Spitze fungierte, Druck auszuüben. Das Wohlenroder Mittelfeld hatte Probleme bei der Spielgestaltung und vorne mühte sich ein einsamer Hysen Fetahi
oftmals vergeblich gegen den Wienhausener Abwehrverband. So war es der TSW, der bis zur Mitte der ersten Halbzeit agierte und der SVW bemühte sich, zu reagieren. Glücklicherweise stand die Abwehr um
Carsten Schatz stabil und so kam es nur zu wenigen wirklich gefährlichen Torchancen für Wienhausen. Als dann endlich mal ein schöner Wohlenroder Spielzug zu Stande kam, stand es plötzlich auch 1:0
für den SVW. Ein eröffnender Pass von Gernot Brockelmann fand Marc Sarnowski, der wiederum spielte mit viel Übersicht auf Yassine Borkowski und dieser ließ es sich nicht nehmen, den Ball aus 16
Metern wuchtig ins TSW-Tor zu befördern. Anschließend kam Wohlenrode besser ins Spiel und so hätte Mustafa Karakas kurz vor der Halbzeitpause für die 2:0 Führung sorgen können. Allerdings verhinderte
Wienhausens Torhüter dieses mit einer Glanzparade. Zu Beginn der 2. Halbzeit hatte der SVW dann abermals mehrere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen aber diese Chancen blieben allesamt
ungenutzt. Auch die Tatsache, daß Wienhausen in der 2. Halbzeit, nach einem Platzverweis, in Unterzahl spielte, brachte dem SVW keinen Vorteil. Ganz im Gegenteil. Ab Mitte der 2. Halbzeit war es
wieder der TSW, der das Spiel bestimmte. Unglücklicherweise verletzte sich auch noch Christopher Denecke und Kai-Uwe Herbach ging für sein Team ins Tor. Nach einem der zahlreichen Eckbälle für den
TSW musste Kai-Uwe Herbach dann kurz vor Schluß den Ausgleich per Kopf hinnehmen.
Fazit: Wienhausen hatte über 90 Minuten mehr vom Spiel und dennoch hätte Wohlenrode bei vernünftiger Chancenauswertung als Sieger vom Platz gehen müssen. Aufgrund des
leidenschaftlichen Einsatzes der dezimierten Wienhäuser geht die Punkteteilung letztlich in Ordnung.
Bedanken möchte sich der SVW noch bei Allen, die Wohlenrode im Celler Fußballforum als Absteiger gesehen haben. 58% haben ihre Stimmer für Wohlenrode abgegeben. Zum
Glück haben diese Tipper keinen Fußballsachverstand bewiesen! Wohlenrode steigt definitiv nicht ab!!!
Damen
Pokalhalbfinale
SV Wohlenrode vs. SV Garssen: 3:5 n.E.
Zwei Wochen nach dem gefühlten Punktspielsieg in Garssen empfingen die Damen des SVW die Damenmannschaft des SVG zum Pokalhalbfinalspiel im Schafstall.
SV Garssen begann sichtlich nervös, schließlich sind es Mannschaften wie Garssen nicht gewohnt, vor zahlreichem Publikum zu spielen. Auch der als hitzköpfig bekannte
Garssener Trainer war ungewohnt ruhig an der Seitenauslinie. Wohlenrode wirkte feldüberlegen aber es waren die Garssener, die mit 1:0 in Führung gingen. Der SVW ging nun noch energischer aber stets
fair in die Zweikämpfe, spielte schönen Fußball über mehrere Stationen und krönte seine Leistung mit dem verdienten Ausgleichstreffer durch Melanie Ziege. Einzig und alleine einer glänzend
aufgelegten Garssener Schlussfrau war es zu verdanken, dass es mit diesem Zwischenstand in die Kabine ging. Neben vielen schönen Wohlenroder Aktionen war insbesondere ein perfekter Kopfball von
Jasmin Schulze zu bewundern, der virtuos von der Garssener Torhüterin pariert wurde. Mit Wiederanpfiff schien der SVG die Hemmungen abgelegt zu haben und wirkte nun selbstsicherer. Daraus
resultierte, dass nun der SVG das Ruder in die Hand nahm und die SVW-Abwehr um Lisa-Marie Dralle und Torfrau Antje Geißler unter Druck setzte. In dieser 20-minütigen Schwächephase hätte man sich über
einen erneuten Rückstand auf Wohlenroder Seite nicht beklagen dürfen. Klagen hagelte es allerdings oftmals von den Spielerinnen des SVG, denn nach normalen Zweikämpfen gingen diese theatralisch zu
Boden, um den Schiri zu Fehlentscheidungen zu verleiten. Dieser ließ sich allerdings von den schauspielerischen Fähigkeiten nicht überzeugen. Nach dem schwachen Wiederbeginn nahm der SVW langsam
wieder Fahrt auf und es entwickelte sich das alte Spielchen SVW vs. Torfrau SVG. Die Katze im Garssener Tor vereitelte Torchance um Torchance und hielt die möglichen aber auch die unmöglichen Bälle.
Frust machte sich bei den Garssener Feldspielerinnen breit und gipfelte darin, dass Laura Blei, nachdem sie einer Garssenerin fair den Ball abgenommen hatte, zum Opfer einer rüden Nachtretattacke
wurde. Nach dem Regelwerk eine ganz klare rote Karte und Garssen hätte die letzten 10 Minuten in Unterzahl gespielt. Stattdessen gab es „nur“ gelb und Garssens Trainer reagierte sofort auf diese
milde Strafe, indem er seinen heißspornigen Schützling sicherheitshalber gleich vom Platz nahm. Da gegen die SVG-Torfrau an diesem Tage kein Kraut gewachsen war blieb es beim Unentscheiden und das
Penalty-Schiessen musste den Sieger hervor bringen. Machen wir es kurz, dass liegt den Wohlenrodern nicht, und so siegte Garsssen am Ende mit 5:3. Die Wohlenroder Damen erwiesen sich am Ende als
sympathische und faire Verliererinnen und gratulierten den Damen des SVG zum Einzug ins Finale.
6 Punkte Wochenende für den SV Wohlenrode
Gleich zwei mal musste der SV Wohlenrode am Wochenende ran. Freitag war man in Beckedorf zu Gast und Sonntag empfing man zu hause den TSV Wietze. Gegen die erste
Vertretung aus Beckedorf spielte der SVW eine erste Halbzeit auf Augenhöhe. Allerdings auch nicht mehr als das und so stand es zur Pause 0:0. Vielleicht war den Wohlenrodern anfangs nicht klar, dass
man auch gegen den Tabellenvierten durchaus drei Punkte holen kann und so ging der SVW die zweite Halbzeit energischer an. Zahlreiche Chancen ergaben sich, die allesamt ungenutzt blieben und so
musste ein heftig diskutierter Elfmeter für den verdienten Siegtreffer sorgen. Alleiniger Torschütze an diesem Tag: Marc Sarnowski.
Am Sonntag musste Michael Laue dann einige verletzungsbedingte Veränderungen vornehmen und dennoch kam der SVW schnell zur 1:0 Führung durch Hysen Fetahi. Anschließend
entwickelte sich ein lauer Sommerkick. Sicherlich die schwächste Leistung des SV Wohlenrode in der Rückrunde. Am Ende reichte es dennoch zum 4:2 Sieg.
Fazit: Eine gute 2. Halbzeit in Beckedorf und ein müdes Sommergedaddel im Schafstall sorgen dafür, dass seit dem letzten Wochenende der sichere Nichtabstieg zum greifen
Nahe ist.
FG Wohlde vs. SV Wohlenrode 4:0
Den Jungs vom SVW schwante bereits im Vorfeld Unerfreuliches. Das Spielfeld war furchtbar eng und selbst die nahe liegende Panzerstrecke hatte wohl mehr Grün pro m² vorzuweisen als die Sandwüste von
Wohlde.
Anstoß für den SVW! Wohlenrode spielt über drei Stationen, der Ball wird von Marc Sarnowski in den Strafraum geflankt und dort steht Senad Osmani bereit. Dieser hat den Ball vor den Füßen und will
einschieben. Drei Wohlder stürzen sich wie Raubtiere auf den Wohlenroder und treten blindlings auf ihn ein. Osmani bleibt schwer verletzt liegen, ein Pfiff bleibt aus und so will Wohlde gar weiter
spielen, statt den Ball fairerweise ins Aus zu spielen. Der 9er von Wohlde verlangt sogar, der Simulant solle wieder aufstehen. Der „Simulant“ hat allerdings den Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Die
genaue Diagnose steht zu diesem Zeitpunkt noch aus! Michael Laue musste also gleich zu Beginn den ersten verletzungsbedingten Wechsel vornehmen. Wohlenrode fand nicht ins Spiel, denn was jetzt folgte
war kein Fußball. Versuche, den Ball nach vorne zu bringen, wurden jäh unterbrochen. Hier ein Rempler, da ein Ellenbogencheck. Wohlde hatte den Ball und zelebrierte Kick and Rush der übelsten
Sorte.
Wohlenrode spielte zu Ostern ohne Eier und ließ sich regelrecht vermöbeln.
Trainer Laue forderte nach einer halben Stunde lautstark, dass Schmusehäschendasein zu beenden und dagegen zu halten.
Das tat Mario Wiegmann dann gleich mal und ernte nach einem harmlosen Schubser beim Kopfball die erste gelbe Karte des Spiels. Unfassbar! Weitere gelbe Karten gegen den SVW, für vergleichsweise
harmlose Aktionen sollten folgen!
Mit dem Halbzeitpfiff stand es 2:0 für die Gastgeber und das unerträgliche Gebolze hatte erst mal Pause!
Gleich nach Wiederanpfiff kam Wohlenrode endlich in den gewohnten Spielfluss und es gab schon sehr früh gute Möglichkeiten. Nach Hereingabe von Gernot Brockelmann stand Mario Wiegmann perfekt und
köpfte den Ball ins Wohlder Gehäuse zum Anschlusstreffer. Lauter Torjubel der Spieler und der zahlreichen Wohlenroder Fans und plötzlich ein langer Pfiff. Der Schiedsrichter entscheidet auf
Stürmerfoul. Ein Witz – aber ein schlechter!
Das Spiel geht weiter, Wohlenrode drängt und drängt und steckt die unfairen Attacken der Wohlder einigermaßen weg. Der Ball landet mal wieder im Strafraum. Mustafa Karakas hat den Ball am Fuß und
will sich die Kugel für den Torschuss zurecht legen. Mit gestrecktem Bein springt ein Wohlder Abwehrspieler in den SVW-Stürmer und streckt ihn brutal nieder. Ein weiteres widerliches Foul, bei dem
sich der SVW-Stürmer eine Verletzung zuzieht. Der Pfiff ertönt und Allen (bis auf Einen) ist klar, was nun folgen muß! Aber auch jetzt passiert das Unfassbare. Der Schiedsrichter entscheidet auch in
diesem Fall auf Stürmerfoul.
Eine entsetzliche Entscheidung, die Wohlde wieder Mut macht, hemmungslos zu Werke zu gehen.
Wenig später drischt die Wohlder Abwehr wieder so ein langes Ding nach vorne. Zweikampf zwischen dem SVW - Libero Carsten Schatz und einem Wohlder Stürmer. Carsten Schatz hat den Ball am Fuß. Drei
mal wird der robuste Abwehrchef von hinten gefoult, bis er dann endlich ins Straucheln gerät und sich der Wohlder Stürmer den Ball schnappt und das 3:0 markiert. Hängende Köpfe und das 4:0 ist nur
noch Makulatur.
Fazit: Wir müssen uns selbst vorwerfen, den Kampf nicht angenommen zu haben und die erste Halbzeit lief bei uns nicht viel zusammen. Andererseits, was wäre, wenn wir den Kampf angenommen hätten und
so wie Wohlde agiert hätten? Dann wäre sicherlich die Hälfte unserer Jungs vom Platz geflogen! Wohldes Spielern kann man nur bescheinigen, dass sich Ihr sportliches Verhalten und Ihr Platz auf einem
Niveau befinden!
Wohlenrode zieht sich, wie einst Baron Münchhausen, am eigenen Schopfe immer weiter aus dem Sumpf und gewinnt das Schmarloh-Derby verdient mit
3:2
Lediglich sieben Kilometer mussten die Fußballer vom TUS Hohne/Spechtshorn durch den Schmarloh fahren, um beim SV-Wohlenrode zum Derby anzutreten. SVW-Trainer Laue sollten im Derby wieder 18 Mann zur
Verfügung stehen. Vor dem Spiel fand er deutliche Worte an sein Team, schließlich mangelte es eine Woche zuvor noch an Personal und nunmehr war es im Vorfeld klar, dass nicht Jeder spielen konnte und
deshalb forderte er Alle dazu auf, als Kollektiv auf und neben dem Spielfeld aufzutreten.
Wohlenrode begann gleich fulminant und Hysen Fetahi zauberte in Messi-Manier den Ball in den Winkel. Es waren knapp 2 Minuten gespielt und schon führte der SVW und machte gleich weiter mächtig Druck.
Bei sommerlichen Temperaturen, im gut besuchten Schafstall, sahen die Zuschauer ein packendes Derby. Die prominent bestückten Gäste spielten ebenfalls einen ansehnlichen Ball, wobei der SVW das
gewisse Fünkchen besser spielte. Nach einer traumhaften Kombination köpfte dann Mustafa Karakas den Ball wuchtig in die Hohner Maschen und lies die zahlreichen Wohlenroder Fans jubeln. Kurze Zeit
später war es dann abermals Karakas, der den Sack hätte zumachen können. In aussichtsreicher Position zögerte er mit dem Abschluss, da er für Kai-Uwe Herbach auflegen wollte. Herbach träumte
allerdings mal wieder vor sich hin und nutzte den Freiraum zum Tor nicht. Der Ball ging verloren, Hohne/Spechtshorn drosch das Spielgerät weit nach vorne, der annehmende Stürmer schoss eine
Bogenlampe über den herauseilenden SVW-Torwart Denecke und Marc Sarnowski konnte mit dem Kopf nur noch ins eigene Netz klären. Statt mit einer verdienten 3:0 Führung ging der SVW mit einem knappen
2:1 in die Pause. Glücklicherweise konnte der SVW kurz nach Wiederanpfiff den alten Abstand wiederherstellen, nachdem Fetahi abermals traf. 20 Minuten vor dem Ende wurde es dann noch einmal spannend.
Ein Foulelfmeter für den TUS Hohne/Spechtshorn brachte das 3:2. Die letzten Minuten führten zu schwitzenden Händen und sichtbarer Anspannung beim Wohlenroder Anhang und mit dem Schlusspfiff kam dann
endlich die Erleichterung. Drei wichtige Punkte blieben im Schafstall sowie die Erkenntnis, dass der SVW nicht auszurechnen ist. Gegen Bröckel kamen die Impulse noch vorwiegend aus dem rechten
Mittelfeld, während gegen Hohne/Spechtshorn die Angriffe nun plötzlich verstärkt über links und das zentrale Mittelfeld aus gesteuert wurden. So macht Fußball Spaß. Zumindest den Jungs vom
SVW.
Für den SVW spielten:
Christopher Denecke, Carsten Schatz, Mike Niebuhr, Gilbert Klie,
Marc Sarnowski,Gernot Brockelmann, Kai Herbach,
Jan Meinecke, Mario Wiegmann, Mustafa Karakas,
Hysen Fetahi, Yassine Borkowski, Hansi Ehlers, Adrian Beimes,
Ergänzungsspieler:
Tobias Kohlmann. Alexander Schliewe, Marco Strohm, Stephan Schmidt,
Spieler des Tages:
Hysen Fetahi
TuS Bröckel vs. SV Wohlenrode: 0:0
Michael Laue betrat mißgelaunt den Bröckeler Sportplatz. Es hagelte vor dem Spiel Absagen ohne Ende. Konnte der SVW-Trainer zwei Spieltage zuvor noch auf 18 Mann zurückgreifen, sollte es diesmal ganz
eng werden. Tatsächlich befanden sich anfangs nur 10 Spieler in Bröckel und der Trainer zog sich höchstselbst die Fußballschuhe an. Alles deutete auf einen harten Arbeitstag für Torhüter Denecke hin
und so wurde als Maximalziel ein Remis angestrebt. Lediglich vier U 30-Spieler standen auf dem Platz und dennoch wurde es schnell klar, dass Wohlenrode sich nicht abschlachten lassen wollte. Bröckel
war gewohnt zweikampfstark und robust aber der SVW hielt dagegen. Nach 10 Minuten dann die erste Schrecksekunde. Im Mittelfeld wurde der Ball leichtfertig verspielt und Bröckel hätte auf dem kurzen
Geläuf - nach schnellem Paßspiel 1:0 führen müssen - aber diese Chance wurde leichtfertig vergeben. Nun kam der SVW, alle Zahnräder griffen ineinander und die Mannschaft um und mit Michael Laue
erspielte sich zahlreiche Chancen. Bröckel wirkte konsterniert und wußte sich nur durch überharten körperlichen Einsatz zu behaupten. Lediglich der Tatsache, dass Wohlenrode mit Trainer Laue und
Torwart Schmidt nur Behelfsstürmer stellen konnte, war es geschuldet, daß aus zahlreichen Chancen nichts zählbares heraus sprang. Die Abwehr stand bombenfest. Neben den Routiniers Carsten Schatz und
Hansi Ehlers bestach insbesondere Youngster Gilbert Klie. Als der Schlußpfiff ertönte, lagen sich alle Wohlenroder erleichtert in den Armen, denn der erhoffte Punkt war geholt. Andererseits wurde
nach dem Spiel dennoch munter rekapituliert, weil Marc, Miken-Walter, Mustafa, Hysen, Toben, Interims-Coach Ulli, Simon, Marajesse und der Rest der Wohlenroder Schar (nämlich den besten Fans die es
gibt) sich ganz sicher waren : Wir waren heute eindeutig besser!!!
SV Wohlenrode : SC Wietzenbruch II 2:1
Trotz Personalsorgen konnte Trainer Michael Laue gegen Wietzenbruch eine schlagkräftige Truppe aufbieten, die sich gegen einen zweikampfstarken Gegner, am Ende
verdient, mit 2:1 durchsetzen konnte.
Die letzten Spieltage zeigten eine deutliche Tendenz nach oben und das zurückgewonnene Selbstbewusstsein sollte auch gegen Wietzenbruch wieder sichtbar werden. Bereits nach wenigen Minuten vernahm
man Torjubel aus Wohlenroder Kehlen. Allerdings stand der Schiedsrichter ungünstig und konnte nicht erkennen, daß der Wietzenbrucher Abwehrspieler den Ball hinter der Torlinie klärte und so blieb es
beim 0:0. Wohlenrode ließ nicht locker und der Führungstreffer blieb nur eine Frage der Zeit. Nach guter Vorarbeit von Mustafa Karakas stand Senad Osmani goldrichtig und stellte per Kopf die Führung
her.
Mit der hochverdienten 1:0 Führung ging es in die Halbzeit. Nach Wiederanpfiff sollte die schwächste Phase des SVW beginnen. Die Mannschaft spielte 20 Minuten lang unkonzentriert und übergab die
Feldüberlegenheit an Wietzenbruch. Die Wietzenbrucher konnten daraus allerdings kein Kapital schlagen und scheiterten entweder an der guten Wohlenroder Abwehr um Carsten Schatz oder an Torhüter
Christopher Denecke; der nach langer Verletzung erstmals wieder von Anfang an spielte. Der weitere SVW-Stammtorhüter Stephan Schmidt verstärkte an diesem Tag die Offensive. Glücklicherweise knüpfte
Wohlenrode anschließend wieder an die Leistungen von HZ 1 an und übernahm die Kontrolle. Mit einem 20-Meter-Gewaltschuss, der genau in den Winkel einschlug, krönte Marc Sarnowski dann seine gute
Tagesleistung und brachte den SVW 2:0 in Führung. Weitere Torchancen folgten und nach schöner Hereingabe von Hysen Fetahi köpfte Mustafa Karakas den Ball ins Tor. Leider wurde auch dieser Treffer
nicht anerkannt, denn der Wietzenbrucher Torwart signalisierte, dass der Flankenball während seiner Flugbahn das Spielfeld verlassen haben soll. Technisch fast unmöglich und nach Beteuerungen des
Flankengebers auch nicht der Fall gewesen. Dennoch schenkte der Schiedsrichter dem Torhüter Glauben.
Statt den Sack verdientermaßen zuzumachen kam plötzlich Wietzenbruch aus dem Nichts und markierte fünf Minuten vor Ende den Anschlusstreffer. Jetzt wurde die Sache noch mal spannend. Wietzenbruch
drängte in den Schlussminuten auf den Ausgleich und Wohlenrode stand mit Mann und Maus in der Defensive. 2 Ecken für Wietzenbruch sprangen dabei heraus und nach einem weiteren Befreiungsschlag tönte
der Schlußpfiff und Wohlenrode konnte jubeln.
Zum Glück waren die beiden aberkannten Treffer letztlich nicht spielentscheidend und ohne Linienrichter ist die Beurteilung der geschilderten Situationen stets schwierig. Deshalb kann man dem
Schiedsrichter insgesamt eine gute Leistung attestieren. Das Spiel war zwar körperbetont und von Einsatz und Leidenschaft geprägt aber es blieb zu jeder Zeit sportlich fair und der Schiri hatte mit
seiner Leistung großen Anteil daran.
Für den SVW spielten:
Christopher Denecke, Carsten Schatz, Mike Niebuhr, Hansi Ehlers,
Marc Sarnowski, Gernot Brockelmann, Yassine Borkowski, Kai Herbach,
Mustafa Karakas, Senad Osmani, Hysen Fetahi, Stepahn Schmidt,
Tobias Kohlmann, Gilbert Klie
Torfolge:
1:0 Senad Osmani
2:0 Marc Sarnowski
2:1 Wietzenbruch
Nächstes spiel:
10.04.2011 um 13 Uhr
TuS Bröckel II : SV Wohlenrode
Nächstes Heimspiel:
17.04.2011 um 15 Uhr
SV Wohlenrode : TuS Hohne-Spechtshorn II
BSV Belsen vs. SV Wohlenrode
Wohlenroder Sieg im Kellerduell
Die logische Konsequenz aus der aufsteigenden Form des SVW brachte am letzten Spieltag den ersten Dreier in 2011.
Auf fremden Boden bezwang der SVW den BSV Belsen mit 4:1 und ist damit dem Ziel Klassenerhalt einen wichtigen Schritt näher gekommen.
Die Revanche für die Hinspielklatsche ist somit auch geglückt.
Auf dem tiefen Geläuf sollte Wohlenrode einen Traumstart hinlegen und so führte die Mannschaft von Michael Laue bereits nach einer Viertelstunde mit 3:0 durch Treffer von Mustafa Karakas, Hysen
Fetahi und Marc Sarnowski.
Die, größtenteils mit britischen Spielern, bestückten Belsener resignierten allerdings zu keiner Zeit, sondern drängten auf ihre Möglichkeiten. Jederzeit mit der bekannten englischen Härte aber zu
keiner Zeit unfair.
Wohlenrode wurde nach der frühen Führung nachlässiger und Belsen bestrafte dies mit dem 1:3 Anschlusstreffer. Nur vier Minuten später konnte
Gernot Brockelmann den alten Abstand wieder herstellen und erhöhte auf 4:1 für Wohlenrode. So ging es in die Pause.
In Halbzeit 2 schonte sich Spielmacher Mario Wiegmann für bevorstehende Aufgaben in den nächsten Spielen und Trainer Michael Laue hatte die Möglichkeit, auf verschiedenen Positionen Änderungen
vorzunehmen. Wohlenrode konzentrierte sich auf das halten des Ergebnisses und die Abwehr stand den wütenden Angriffen der Belsener stand. Sowohl Torhüter Schmidt als auch Denecke mussten in Halbzeit
2 nicht mehr hinter sich greifen.
Mit drei verdienten und wichtigen Punkten im Gepäck konnte man zufrieden die Heimreise antreten.
Schweigeminute für die Erdbebenopfer in Japan
SV Hambühren II vs. SV Wohlenrode
Nachdem die Hinserie für den SVW alle andere als zufriedenstellend
verlief, wollte das Team von Michael Laue in Hambühren eine erste
Duftmarke im Kampf gegen den Abstieg setzen. Die Mannschaft ging hoch
motiviert in das Spiel gegen Hambühren aber hatte mir einem verbissenen
Gegner und einem kurzen Spielfeld zu kämpfen.
Obgleich Tobias Kohlmann von Beginn an auflaufen sollte, verzichtete dieser aus
mannschaftsdienlichen Gründen auf sein Recht und überließ Mario Wiegmann
den Vortritt. Dieser bedankte sich bei seinem Debüt, nach einjähriger
Verletzungspause, mit dem frühen Treffer zum 1:0 für Wohlenrode.
Das Spiel war jederzeit schnell und Hambühren wollte das Ergebnis gegen den
Tabellenvorletzten mit viel Einsatz unbedingt zu ihren Gunsten wenden.
Der SVH nahm das Zepter in die Hand und drängte auf den Ausgleich. In
der Mitte der ersten Halbzeit hatte der SVW dann einen Riesendusel, da
ein Hambührener Stürmer eine 100%ige Chance kläglich vergab. Dieses
Glück sollte sich allerdings relativieren, denn wenig später senkte
sich eine verunglückte Flanke, aus Nähe der Eckfahne geschossen, in den
Kasten der Wohlenroder und es herrschte allgemeine Verwunderung über
diesen äußerst kuriosen Treffer. Sonntagsschuss wäre hierfür noch eine
untertriebene Bezeichnung.
Mit dem Unentschieden ging es in die Kabine.
Der Trainer bemängelte das Zweikampfverhalten in Halbzeit 1 und so
sollte sich der SVW in Halbzeit 2 insgesamt kämpferischer und
dynamischer präsentieren. Wenngleich die 2. Halbzeit unglücklich begann,
denn direkt nach Wiederanpfiff gelang Hambühren der 2:1 Führungstreffer.
Der SVW ließ sich allerdings nicht entmutigen und das muntere Spiel ging
weiter; allerdings diesmal mit Feldvorteilen für Wohlenrode. Der SVW war
da und biss jetzt energischer zurück! Der kurze Platz vereitelte in
Halbzeit 1 noch so manchen Steilpass der Wohlenroder aber in Halbzeit 2
sah das Ganze schon wesentlich besser aus. Nach Foulspiel im Strafraum
konnte Wohlenrode mittels Elfmeter dann den verdienten Ausgleich
herstellen. Marc Sarnowski krönte mit dem Treffer seine gute
Tagesleistung. Auch der eingewechselte Adrian Beimes machte mit seinen
18 Jahren ein super Spiel im Sturm und legte ein starkes Debüt für den
SVW hin. Ein Treffer lag förmlich in der Luft aber letztlich blieb es
beim leistungsgerechten 2:2.
Ein Auswärtspunkt der Mut macht.
Erwähnenswert ist die tolle Moral der gesamten Mannschaft und
insbesondere der kameradschaftliche Einsatz von Senad Osmani, der
kurzerhand Abwehraufgaben übernahm und seine Aufgabe souverän
meisterte.
Torfolge:
0:1 Mario Wiegmann
1:1 Hambühren
2:1 Hambühren
2:2 Marc Sarnowski
Spieler des Tages:
Mario Wiegmann
Bilder vom Spiel in Hambühren
Der Trainer durfte dann auch mal mit duschen
6:2 Heimklatsche gegen Inter 07 Celle kassiert
Das Ergebnis spricht eigentlich eine deutliche Sprache und dennoch waren die Wohlenroder Zuschauer ganz zufrieden mit der Leistung ihres Teams. Klingt paradox aber so ist Fußball manchmal.
Die designierten Aufsteiger aus Celle betraten mit gewohnter Arroganz das Sportgelände und machten sich erst mal über die Größe der Ortschaft und der Sportstätte lustig. Wenn man sich, so wie Inter, im Otto-Schade-Stadion ins gemachte Nest setzen kann, ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen, dann ist es nicht angebracht, die Leistung vieler ehrenamtlicher Vereinsmitglieder ins Lächerliche zu ziehen. Wir vom SVW sind jedenfalls stolz auf unseren Schafstall; das Rudolf-Thiele-Stadion.
Da der SVW bereits in einigen Spielen zuvor seine Erfahrungen mit den Verbalakrobaten aus Celle gemacht hat, lautete die Devise: Ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus.
So ging der SV Wohlenrode dann auch in das Spiel und sah eine äußerst effektive Inter-Mannschaft. Ehe man sich versah, klingelte es nach wenigen Minuten bereits zweimal im eigenen Kasten. Die ansonsten so sicherere SVW-Defensive sollte gegen Inter einen rabenschwarzen Tag erwischen. Obgleich Wohlenrode spielerisch auf Augenhöhe war und nur mangelnde Effizienz den verdienten Anschlusstreffer verhinderte, sorgte ein weiterer Patzer dafür, dass man mit einem 0:3 Rückstand in die Halbzeitpause gehen musste. In der Kabine herrschte zur Pause eine Mischung aus Ratlosigkeit und Verwunderung darüber, dass ausgerechnet dem Prunkstück Defensivabteilung mitunter hahnebüchene Fehler unterlaufen sind. Andererseits hielt sich die Kritik in Grenzen, denn solche Tage gibt es beim Fußball. Statt zu resignieren, lautete die Devise von Trainer Laue, trotz der sich abzuzeichnenden Niederlage, das Spiel würdevoll zu beenden. Der SVW kam auch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder sehr gut in die Partie und bereits nach wenigen Minuten schoss Yassine Borkowski aus kurzer Distanz ans Lattenkreuz und Gernot Brockelmann versenkte den zurück kommenden Ball dann sicher in den Maschen. Die Kulisse war da und von der Tribüne getragen, war es kurze Zeit später Senad Osmani, der durch viele Inter-Beine hindurch den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte. Plötzlich stand es 2:3. Der SV Wohlenrode war zurück im Spiel und das völlig verdient. Inters Offensive fand in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit gar nicht statt. Plötzlich hielt die Tribüne den Atem an, denn Mustafa Karakas köpfte den Ball wunderschön Richtung Torwinkel. Der Ball kratzte die Unterlatte und prallte von dort auf die Torlinie. Ein Interspieler konnte in allerletzter Sekunde klären. Der SVW war in dieser Phase nicht mehr nur gleichwertig sondern überlegen; doch wie aus heiterem Himmel wurde ein an und für sich harmloser Befreiungsschlag zum Verhängnis für den SVW. Ein weiterer eklatanter Abwehrfehler bescherte Inter 07 plötzlich die 4:2 Führung. Mittlerweile hatte sich ein besonderes Verhältnis zwischen Inter und der Tribüne entwickelt und so machten die Spieler keinen Hehl aus ihrer Freude. Die Emotionen zeigten sich auf beiden Seiten und ebenso frenetisch, wie die Wohlenroder Tore bejubelt wurden, so feierte auch Inter die Tore temperamentvoll und Richtung Tribüne gestikulierend. Trotz dieser Atmosphäre blieb das Spiel an sich fair und der Unparteiische musste nur selten gelb zeigen. Wohlenrode machte dann letztlich auf, um noch mal ranzukommen und Inter bestrafte dieses Vorhaben mit den Treffern fünf und sechs. Letztlich sicherlich ein zu hohes Ergebnis aber nach dem Spiel blieb vielmehr die gute Moral im Gedächtnis der Spieler und Zuschauer haften und so wurde das Ergebnis nach Abpfiff zur Nebensache.
An dieser Stelle noch ein paar Worte zu Inter:
Da gibt es ein paar ganz vernünftige Jungs in den Reihen und auch wieder solche, die das mit dem Hintern umreissen, was die Anderen aufbauen. Spuck-Attacken gegen Mädels, die auf der Tribüne sitzen, sind auch nicht die feine Art; selbst wenn man sich provoziert fühlt. Im Nachhinein war die Stimmung sehr gelöst aber Inters Moral wird sich erst dann zeigen, wenn sie nicht mehr jedes Wochenende als Sieger vom Platz gehen. Insgesamt waren Inters Spieler den Jungs vom SVW gegenüber äußerst fair. Das bleibt festzuhalten. Was alle Anwesenden allerdings nachhaltig geschockt hat, war eine Kopfnuss, die ein Interspieler, aufgrund einer Meinungsverschiedenheit im Spiel, seinem eigenen Teamkameraden gegeben hat. Inter hat solche undisziplinierten Aussetzer gar nicht nötig, denn Fußball spielen können sie und das dürfen sie demnächst auch in der 2. KK unter Beweis stellen.
Torloses Remis in Altenhagen
Der SVW reist ungern zum VFL Altenhagen II, denn zu oft trat man
anschließend den Heimweg ohne Zählbares wieder an.
Mit verletzungs- und berufsbedingten Personalsorgen aber der
Gewissheit im Rücken, dass der Klassenerhalt bereits in trockenen
Tüchern ist, konnten die Spieler des SVW das Spiel eigentlich relativ
gelassen angehen.
Wäre da nicht ein Gegner, der versuchen würde, seine Minimalchancen auf
den Nichtabstieg zu wahren.
Da auf beiden Seiten kein Treffer fiel, kann der Spielverlauf in
knappen Worten formuliert werden:
Altenhagen suchte sein Heil mit langen Bällen auf die zwei schnellen
Sturmspitzen und Wohlenrode versuchte es mit spielerischen Mitteln, was
aber immer wieder an den Platzverhältnissen, dem eigenen Unvermögen und
dem Kampfeswillen der VFLer scheiterte.
Letztlich war es ein engagiertes und kampfbetontes Spiel, in dem die
Abwehrreihen die Chancen auf beiden Seiten im Keim erstickten und die
torlose Punkteteilung somit am Ende in Ordnung geht.
Einzig nennenswert ist ein Fernschuss von Altenhagen, der die Latte
traf und ein Alleingang von Stefan Geißler, der mit einem Zusammenprall
mit dem gegnerischen Torwart endete und von Einigen als Strafstoßwürdig
gesehen wurde.
Positiv ist festzuhalten, dass die Wohlenroder Behelfsabwehr, um die
Routiniers Carsten Schatz und Stephan Schmidt, ihre Sache mehr als
ordentlich machte.
Die Null steht!
Sorgenkind war wieder einmal die Offensivabteilung. Das Team hofft auf
einen Schub durch Yassine Borkowski, dessen Sperre diese Woche
ausläuft.
Saisonziel vorzeitig erreicht! 3:0 Erfolg über Garßen II sichert den
Klassenerhalt
Nachdem Thorben Meyer und Marco Strohm den Wechsel zu unserem
befreundeten Verein SG Eldingen bekannt gaben, schien es fast so, als
wollten die restlichen Spieler ihre Solidarität mit dem SVW bezeugen und
so konnte Michael Laue 18 Spieler im Schafstall begrüßen. Dabei fehlten
noch Markus Wurm (Schützenfest), Yasinne Borkowski (gesperrt) sowie die
verletzten Christopher Denecke und Alexander Schliewe.
Die Vorzeichen waren klar. Mit einem Sieg über Garßen II konnte man den
Klassenerhalt feiern.
Aufgrund der Tatsache, dass die Hälfte aller Mannschaften die 3.
Kreisklasse Süd verlassen müssen, war dies das angestrebte Saisonziel.
Etliche Spieler wohnten bereits dem entscheidenden Spiel der Damen
gegen den SC Wietzenbruch bei. An dieser Stelle unseren
allerherzlichsten Glückwunsch zum Aufstieg! Durch die Damen inspiriert
und mit der Blamage gegen Altencelle vor Augen, wollte man gegen Garßen
II alles richtig machen und so begann der SVW das Spiel ganz munter.
Dabei konnte Michael Laue sogar den normalerweise gesetzten Stürmer
Senad Osmani schonen, damit dieser sich mal richtig auskurieren konnte.
Die selbsternannten Aufsteiger vom SV Garßen II spielten einen
ansehnlichen Fußball, doch Mitte der 1. Halbzeit war es wieder einmal
Mustafa Karakas, der nach guter Flanke von Hysen Fetahi mit einem
wunderschönen Kopfballtreffer erfolgreich war. Eine Augenweide für die
Tribüne. Danach schraubte der SVW allerdings zwei Gänge zurück und so
war es die hervorragend gestaffelte Wohlenroder Abwehr, die die Garßener
Ausgleichsbemühungen immer wieder zunichte machte. Mit dem Halbzeitpfiff
liess ein Garßener Spieler verlautbaren „Wir verlieren hier heute
nicht!“ aber er sollte sich eines Besseren belehren lassen. Garßen
drängte auch in der 2. Halbzeit fortwährend auf den Ausgleich aber
ohne Erfolg. Der letzte Mann der Garßener schob sich ins offensive
Mittelfeld und so konnte Kai-Uwe Herbach einen Konter nutzen, um auf 2:0
zu erhöhen.
Nun war der Garßener Mut gebrochen und Wohlenrode kam zu weiteren
Chancen. Die beste davon hatte Hysen Fetahi, der alleine auf den
Garßener Schlussmann lief, um ihm letztlich in die Arme zu schiessen.
Wenig später machte es der frisch eingewechselte Tobias Kohlmann dann
besser und schoß eiskalt am Torhüter vorbei in die Maschen. Die Tribüne
war außer sich vor Freude und so lies es sich der Trainer nicht nehmen,
den Torschützen gleich wieder auszuwechseln, um ihn mit Standing
Ovations feiern zu lassen.
Der gute Unparteiische Frank Hess hatte an diesem Tag ein leichtes
Spiel, da beide Mannschaften äußerst fair agierten. Lediglich eine gelbe
Karte musste er, wegen eines Formfehlers des SV Garßen beim wechseln, zücken.
Nach dem Schlusspfiff waren alle Wohlenroder erschöpft aber zufrieden
und konnten sich den Feierlichkeiten widmen.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Carsten Schatz, Bernd Lutz, Gernot Brockelmann, Mike Niebuhr, Jan Meinecke, Kai Herbach, Mustafa Karakas, Hysen Fetahi, Sebastian Bürger, Tobias Kohlmann, Stefan Geißler, Sebastian Kopmann, Hansi Ehlers, Charistian Ehlers
Kämpfende Wohlenroder unterliegen dem SV Nienhagen III
knapp mit 0:1
Keinen geringeren als den Tabellenführer aus Nienhagen konnte
Wohlenrode am 24. Spieltag im Schafstall begrüßen.
Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter plagten den SVW große
Personalsorgen.
Die Hypothek aus dem Spiel gegen Eschede wog noch schwer. Neben dem
verletzten Torwart Christopher Denecke und dem rotgesperrten Yassine
Borkowski klagten auch Mustafa Karakas und Gernot Brockelmann noch über
Schmerzen, die aus dem Spiel gegen die Rumpelkicker aus Eschede
resultierten.
Co-Kapitän Jan-Hendrik Meinicke erwies seiner Mannschaft
einen Bärendienst, in dem er kurz vor Spielbeginn absagte.
Darüber hinaus war ausgerechnet auch noch Stephan Schmidt zu einer
Silberhochzeit geladen, so dass letztlich mit Kai-Uwe Herbach ein
Mittelfeldspieler ins Tor musste.
Entsprechend musste Michael Laue zahlreiche Umstellungen vornehmen und
appellierte an den Einsatzwillen seiner Schützlinge. Dies zeigte
anscheinend Wirkung und unter der Führung von Kapitän Mike Niebuhr
bewies die Mannschaft des SVW eine tolle Moral. Nienhagen zeigte sich
spielerisch überlegen aber Wohlenrode präsentierte sich als Einheit und
hielt dagegen. Da Gernot Brockelmann bei jedem Schritt Schmerzen
verspürte, gelang es ihm nicht, aus der zentralen Position heraus die
gewohnten Akzente zu setzen, so dass sich der SVW maßgeblich über den
Kampf definierte und ein 0:0 in die Halbzeit rettete. Nienhagen
versuchte beständig, sich Tormöglichkeiten zu erspielen - aber wenn sie
sich nicht in den Wohlenroder Abwehrreihen verhingen, dann war ein
blendend aufgelegter Kai-Uwe Herbach zur Stelle und klärte brillant.
Kurz nach Wiederanpfiff zwang seine Verletzung Gernot Brockelmann zur
Aufgabe aber selbst das änderte nichts an der guten Einstellung, die
sich wie ein roter Faden durch das gesamte Team zog.
Wohlenrode selbst kam sogar zu guten Einschußmöglichkeiten, wobei Senad
Osmani in der 69. Minute zum Matchwinner hätte avancieren können, doch
ein Nienhagener Fuß konnte ein nahezu sicher geglaubtes Tor im letzten
Moment noch verhindern.
Fast im Gegenzug erzielte Nienhagen dann in der 71. Minute den
Siegtreffer.
Obwohl etliche Fans an diesem Tag der bereits erwähnten Silberhochzeit
beiwohnten, waren die anwesenden Zuschauer mit der Leistung ihres Teams
zufrieden und spendeten nach Abpfiff herzlichen Applaus für die gezeigte
Leistung.
Passend dazu einige Stimmen zum Spiel:
SVN-Trainer Carsten Wisch: „Ich habe durchaus Respekt vor der
Mannschaft des SV Wohlenrode aber weitaus mehr Respekt habe ich vor der
Tribüne.“
Gunter Kramer: „Die Jungs haben sich den Fans heute als verschworene
Einheit präsentiert.“
Michael Laue: „Ich bin sehr stolz darauf, was meinen Mannschaft heute
geleistet hat.“
Marco Jesse: „Jeder hat so seine Qualitäten!“
SVW gewinnt 7:0
Abermals einen hohen Preis für Kantersieg gegen TUS Eschede II gezahlt
In der Winterpause konnte sich Eschede personell gut verstärken und die
jüngsten Ergebnisse der 1. Herren sprechen für sich. Erstmals sollte
auch die 2. Herren von diesem Zuwachs profitieren. Mit einigen Spielern
aus dem Kader der Ersten ging man in das Heimspiel gegen den SV
Wohlenrode. Eschede ließ bereits im Vorfeld verlautbaren, den ersten
Dreier der Saison verbuchen zu wollen. Obgleich personell gut besetzt,
agierte Eschede gewohnt spielschwach und Mustafa Karakas traf, nach
schöner Vorarbeit von Senad Osmani, bereits in der 4. Minute zum 1:0.
In der 11. Minute war es dann Osmani selbst, der sich als Zweiter in die
Reihe der Torschützen eintragen durfte. Über links war es immer wieder
der junge Yassine Borkowski, der die Escheder Spieler mittels seiner
technischen Raffinessen umtanzte; bis dann einem Escheder Spieler
anscheinend der Kragen platzte und dieser Yasinne hinterrücks umsäbelte.
Auf Wohlenroder Seite ein Deja-Vu-Erlebnis; denn bereits im Hinspiel
wurde Jan-Hendrik Meinecke, auf der linken Mittelfeldposition spielend,
ähnlich brutal gefoult, nachdem er einen Escheder Spieler drei Mal in
Folge düpierte. Die Folgen waren seinerzeit eine schwere Knieverletzung
und ein halbjährige Zwangspause. Glücklicherweise verletzte sich Yassine
nicht aber unglücklicherweise machte er eine Fußbewegung, die ohne
Zweifel als Nachtreten zu deuten war. Folglich spielte der SVW, nach der
berechtigten roten Karte, in Unterzahl und blieb dennoch bis zum Schluß
optisch überlegen. Für Trainer Michael Laue bot sich die Gelegenheit,
allen Spielern ausreichend Spielpraxis zu vermitteln und auf den
einzelnen Positionen zu experimentieren. Eschede reagierte lediglich und
kam nur zweimal in Tornähe. Einzig durch ihren häufig grenzwertigen
Körpereinsatz setzte das Escheder Team Akzente.
Die weitere Torfolge liest sich wie folgt:
0:3 Gernot Brockelmann (42.Min)
0:4 Kai Herbach (50.Min)
0:5 Mustafa Karakas (58.Min)
0:6 Marco Strohm (62.Min)
0:7 Carsten Schatz (90.Min)
Nichtsdestotrotz hätte das Ergebnis auch noch durchaus deutlicher
ausfallen können.
Nach dem Spiel kam dann leider noch ein bitterer Wermutstropfen dazu.
Christopher Denecke, der in seinem Kasten, bis auf einen gehalten Ball
und einen Zweikampf am Boden, nahezu arbeitslos blieb, klagte nach
Abpfiff über starke Fußschmerzen. Nach ersten Aussagen handelt es sich
wohl um einen Mittelfußbruch. Wir wünschen unserem, seit etlichen
Spielminuten unüberwindbaren Torhüter, auf diesem Wege, alles Gute.
Nun wird einmal mehr Stephan Schmidt in den Fokus rücken. Stephan war
bereits in den ersten Spielen dieser Saison die Nummer 1 im Kasten der
Wohlenroder und überzeugt in seinen zwischenzeitlichen Einsätzen immer
wieder mit bestechender Routine und hervorragenden Leistungen.
Am kommenden Spieltag kommt mit Nienhagen III der Tabellenführer in den
Schafstall. Keine leichte Aufgabe!
Drei wichtige Auswärtspunkte im Kampf um den Klassenerhalt aus Großmoor mitgenommen
SVW-Trainer Michael Laue warnte bereits seit Tagen, dass das
Auswärtsspiel gegen die zweite Herren des SV Großmoor alles andere
als ein Spaziergang werden würde. Entsprechend war die ersatzgeschwächte
Mannschaft des SV Wohlenrode auf einen unbequemen Gegner vorbereitet.
Neben dem frisch operierten Mario Wiegmann, musste das Team aus
Wohlenrode an diesem Tag auch noch auf dessen Schwiegersohn Kai-Uwe
Herbach verzichten. Darüber hinaus fehlten verletzungsbedingt Christian
Ehlers, sowie Sebastian Kopmann. Die Stürmer Marco Strohm und Stefan
Geißler hatten familiäre Verpflichtungen. Ehrenspielführer Marco
Jesse wohnte dem Spiel nur als Zuschauer bei und der anwesende Tobias
Kohlmann klagte über einen grippalen Infekt. Die zweite Nr. 1 Stephan
Schmidt genoss das Frühlingswetter und hoffte, daß auch die erste Nr. 1
Christopher Denecke einen ruhigen Tag haben würde.
Für Kai-Uwe Herbach übernahm Neuzugang Yassine Borkowski die rechte
Mittelfeldposition und Hansi Ehlers vertrat seinen Neffen Christian in
der Abwehr. Aus disziplinarischen Maßnahmen gab Michael Laue dem sehr
trainingsfleißigen Sebastian Bürger den Vorzug vor Hysen Fetahi in der
Startelf.
Auf der Bank nahmen der zuletzt in aufsteigender Form spielende Markus
Wurm sowie Hysen Fetahi Platz.
Trotz der zahlreichen Umstellungen zeigte sich Wohlenrode von Beginn an
engagiert und markierte bereits in der 2. Minute einen Treffer. Yassine
Borkwoski zog scharf ab und Sebastian Bürger war nach der Torwartabwehr
zur Stelle, um den Ball einzuschieben. Zur Verwunderung aller
Beteiligten entschied der Unparteiische auf Abseitsstellung.
Wohlenrode ließ sich von dieser äußerst zweifelhaften Entscheidung
nicht abschrecken und erspielte sich im Laufe der nächsten Minuten
weitere Möglichkeiten. Allesamt allerdings nicht zwingend genug.
Großmoor selbst agierte sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld
sehr energisch, kam aber insgesamt nur zu einer nennenswerten Chance in
der ersten Halbzeit. Der Pfosten bewahrte den SVW vor einem Rückstand.
In der 19. Spielminute konnte Mustafa Karakas dann nach einem Freistoß
endlich zur verdienten 1:0 Führung einköpfen. Mit diesem Zwischenstand
ging es in die Pause.
Zusehends zollten die Spieler den ungewohnten Temperaturen Tribut und
dennoch blieb das Spiel über alle Strecken eine kampfbetonte Partie, in
der sich beide Teams nur wenig schenkten.
Auf Großmoorer Seite wurde versucht, den Kräfteverschleiß durch
häufiges Wechseln zu kompensieren, während die Wohlenroder Spieler
sprichwörtlich die Zähne zusammenbeißen mussten. Aufgrund mangelnden
Personals musste jeder Einzelne bis an sein persönliches Limit gehen.
Die Erlösung schien nahe, als Yassine Borkowski in der 66. Minute, nach
einem abgewehrten Freistoß von Hysen Fetahi, den Ball in die Maschen
köpfte. Allerdings entschied der Schiedsrichter abermals auf Abseits.
Ein weiterer Entscheid, den nicht alle Anwesende mit dem Unparteiischen
teilten.
Glücklicherweise erklärte sich Tobias Kohlmann dann 15 Minuten vor Ende
doch noch zur Einwechslung bereit, um den Kräfteverschleiß seiner
Teamkollegen zu kompensieren. Es dauerte dann noch bis zur 86. Minute,
ehe Hysen Fetahi der erlösende Treffer zum 2:0 gelang.
Großmoor selbst erspielte sich in der zweiten Halbzeit keine
nennenswerte Chance mehr aber blieb bis zur letzten Minute kampfstark
und unbequem.
Erwähnenswert ist noch, dass der 43-jährige Hansi Ehlers seinen
verletzten Neffen Christian Ehlers 90 Minuten lang würdig vertreten hat
und die Abwehr über alle Strecken des Spiels einen stabilen Eindruck
hinterlassen hat. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Auswärtssieg
tatsächlich kein Spaziergang war und der SVW dennoch, zum ersten mal
seit vielen Jahren, und Dank des geschlossenen mannschaftlichen
Einsatzwillens drei verdiente Punkte aus Großmoor mitnehmen konnte.
Der SVW befindet sich nunmehr, mit einigem Abstand zum Spitzentrio, auf
dem vierten Tabellenplatz.
Torfolge:
0 : 1 Mustafa Karakas (19min)
0 : 2 Hysen Fetahi (86min)
Für den SVW spielten:
Christopher Denecke, Carsten Schatz, Bernd Lutz, Hans-Jürgen Ehlers, Mike Niebuhr, Gernot Brockelmann, Jan Meinecke, Mustafa Karakas, Yassime Bonkowski, Senad Osmani, Sebastian Bürger, Hysen Fetahi, Markus Wurm, Tobias Kohlmann
Herren gewinnen 1:0 gegen TUS Eicklingen III
Am letzten Sonntag hatte der SVW die dritte Mannschaft von TUS Eicklingen zu Gast. Gegen Eicklingen musste mann unbedingt drei Punkte hohlen um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auszubauen! Eicklingen war ein direkter Konkurent. Die Eicklinger stehen auf Platz 9. Das ist der erste Abstiegsplatz. Bei einem Sieg der Eicklinger würden sie bis auf fünf Punkte an den SVW ran kommen. Und auf den SVW warten in den Nächsten Wochen Gegner wie der SV Großmoor II, Tabellenführer SV Nienhagen III und und und. Also waren drei Punkte Pflicht um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der SVW musste wieder auf Spielmacher Gernot Brockelmann und den langzeit verletzten Mario Wiegmann verziechten. Dazu kam noch der kurzfristige Ausfall von Stürmer Hysen Fetahi. So jetzt aber zum Spiel. Die Wohlenroder fingen gut an und erspielten sich in den ersten 10 Minuten ein Paar gute Chancen. Leider war es das dann auch schon. Jetzt wurde das Spiel von Minute zu Minute schlechter. Beide Mannschaften versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Die aber von den beiden Hintermannschaften geklärt wurden. So ging is auch mit 0:0 in die Pause. Jetzt versuchte der SVW das Spiel zu machen. Das gelang auch bis zum Strafraum der Eicklinger. Ab da zeigte sich wieder die alte Abschlussschwäche des SVW. In der 55min brachte Trainer Michael Laue dann mit Marco Jesse einen erfahrenen Stürmer. Marco brachte auch gleich neuen Schwung ins Spiel, er brachte den Ball immer wieder gefährlich vor das Eicklinger Tor. Aber allen Chancen blieben weiter ungenutzt. Dann in der 83min Freistoß aus ca 22m für den SVW. Marco Jesse nahm sich entschlossen den Ball. Dann ein Super Freistoß den der Eicklinger Torhüter nicht unter Kontrolle bringen konnte. Neuzugang Yassin Borkowski zum erlösenden 1:0 abstauben.
Jetzt machte die Abwehr um Liboro Carsten Schatz hinten dicht! Der SVW versuchte die knappe Führung über die Zeit zu retten. Plöltzlich war ein Eicklinger Stürmer frei vor dem Wohlenroder Tor aber zum Glück konnte er seiner Chance nicht nutzen und so blieb es beim 1:0 für den SVW. Jetzt hat man 11 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und man kann die nächsten Wochen in Ruhe angehen.
Wohlenrode kämpft sich durch Ahnsbecker Abwehrbollwerk und gewinnt mit 3:0
Am Osterwochenende stand als erster Nachholtermin das Punktspiel gegen
die zweite Mannschaft des MTV Alrebekesa Ahnsbeck auf dem Programm.
Entgegen erster Erwartungen, reiste Ahnsbeck äußerst schwach besetzt
nach Wohlenrode und stand von der ersten Minute an tief in der eigenen
Hälfte.
Somit übernahm der SVW die Spielgestaltung und suchte nach Mitteln und
Wegen, die gestaffelten Abwehrreihen der Ahnsbecker zu durchbrechen.
Dieses Vorhaben gestaltete sich erfahrungsgemäß schwierig und so
dauerte es bis zur Mitte der ersten Halbzeit, ehe Senad Osmani, nach
einem abgewehrten Freistoss von Mario Wiegmann, zum 1:0 abstauben
konnte.
Selbst nach dem Rückstand schwor man sich auf Ahnsbecker Seite gut
hörbar darauf ein, nicht von der äußerst defensiven Taktik
abzuweichen.
So gelang erst kurz vor dem Pausenpfiff der Treffer zur 2:0 Führung
durch Hysen Fetahi, nach Vorlage von Gernot Brockelmann.
Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern das gewohnte Bild.
Ahnsbeck versuchte sich zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit noch mit
zwei Distanzschüssen, um sich anschließend allerdings wieder komplett
einzuigeln.
Den letzten Treffer an diesem Tag erzielte dann Gernot Brockelmann per
Strafstoss.
Fazit: Ahnsbeck war mit dem schmeichelhaften Ergebnis zufrieden und die
Spieler des SVW freuten sich über drei hochverdiente Punte.
Einzig die Zuschauer sahen einen äußerst spannungsarmen Kick, bei
immerhin frühlingshaften Temperaturen.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Bernd Lutz, Carsten Schatz, Charistian Ehlers, Mustafa Karakas, Mike Niebuhr, Mario Wiegmann, Gernot Brockelmann, Kai Herbach, Hysen Fetahi, Senad Osmani, Markus Wurm, Sebastian Kopmann, Tobias Kohlmann, Sebatisn Bürger
Torfolge:
1 : 0 Senad Osmani
2 : 0 Hysen Fetahi
3 : 0 Gernot Brockelmann
Herren verlieren in Hohne mit 1:2
Am Ostermontag musste die Herrenmannschaft des SVW in Hohne antreten. Durch die Osterfeiertage musste man ersatzgeschwächt zum Derby reisen. Spielmacher Gernot Brockelmann, Capitan Mike Niebuhr, Torwart Christopher Denecke und Mario Wiegmann mussten ersetzt werden. Die Mannschaft fing auch sehr gut an, sie setzten die Hohner Abwehr gut unter druck. In der 16min konnte Hysen Fetahi durch eine schöne Vorlage von Kai Herbach den Ball im Hohner Tor unterbringen. Der SVW machte nach der Führung weiter Druck aber eine Großchance von Jan Meinecke wurde vom Torhüter der Hohner zu nichte gemacht. In der 25min nutzten die Hohner dann einen Abwehrfehler zum 1:1. Mit dem Ergebniss ging es dann auch in die Pause. In Hälfte zwei war der SVW von der ersten Minute an wieder Spielbestimmend. Senad Osmani konnte eine 100% Chance nicht zur Führung nutzen. Weitere Chancen wurden fahlässig vergeben. So langsam kamen dann die Hohner immer besser ins Spiel und erspielten sich die ein oder andere Chance die aber auch ungenutzt blieben. In der 62min dann wieder ein dummer Fehler in der Abwehr des SVW der dann in einem Freistoss für Hohne endete. Der Hohner Schütze versengte den Ball dann zu 2:1 für Hohne. Jetzt wurde das Spiel zu einem offenem Schlagabtausch. 10min vor Schluss hatte dann Mustafa Karakas die Chance zum 2:2. Mustafa war frei durch und hatte nur noch den Hohner Keeper vor sich, aber Musti sein Heber ging rechts am Tor vorbei. Das zur Chancenauswertung. Am Ende war es die erste Plichtspielniederlage im Jahr 2010. Wer so viele Chancen nicht nutzt muss sich dann nicht wundern wenn er ohne Punkte da steht. Am 11.04 geht es um 15 Uhr weiter, der SVW hat dann die III.Herren von TuS Eicklingen zu Gast.
Für den SVW spielten:
Stephan Schmidt, Bernd Lutz, Carsten Schatz, Charistian Ehlers, Senad Osmani, Marco Jesse, Jan Meinecke, Hysen Fetahi, Mustafa Karakas, Kai Herbach, Markus Wurm, Tobias Kohlmann, Danny Schulz
Torfolge:
0 : 1 Hysen Fethai (16min)
1 : 1 (25min)
2 : 1 (62min)
Die drei von der Tankstelle
Neuzugänge:
| Vorname | Name | Alter Verein |
| Alexander | Schliewe | FC Lachendorf |
| Tobias | Kohlmann | VfL Altenhagen |
| Danny-Christian | Schulz | FC Lachendorf |
| Yassime | Borkowsk | SG Eldingen |